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ITS – Network Security

Hersteller
Certiport
Prüfungsdauer
50 Minuten
Anzahl der Fragen
35–45 Fragen
Prüfungssprachen
Englisch, Französisch und andere Sprachen

Über diese Prüfung

Diese Prüfung weist nach, dass Kandidatinnen und Kandidaten über grundlegende Kenntnisse und Fähigkeiten im Bereich Sicherheit verfügen.

Zielgruppe

Von Kandidatinnen und Kandidaten wird erwartet, dass sie über etwas praktische Erfahrung mit Client-Betriebssystemen, Sicherheitsanwendungen, Firewalls, Geräten und Netzwerkports verfügen. Kandidatinnen und Kandidaten sollten über mindestens 150 Stunden Unterricht oder praktische Erfahrung mit Netzwerksicherheit verfügen.

Kompetenzbereiche und Prüfungsziele

1Defense in Depth

  1. 1.1Grundlegende Sicherheitsprinzipien erkennen
    • Vertraulichkeit, Integrität, Verfügbarkeit, Nichtabstreitbarkeit, Bedrohung, Risiko, Schwachstelle, Prinzip der geringsten Rechte, Angriffsflächen einschließlich IoT
  2. 1.2Physische Sicherheit festlegen und durchsetzen
    • Standortsicherheit, Computersicherheit, Wechseldatenträger und Laufwerke, Personenvereinzelungsanlagen (mantraps)
  3. 1.3Arten von Sicherheitsrichtlinien erkennen
    • Organisatorische Kontrollen (administrative controls), technische Kontrollen
  4. 1.4Angriffsarten erkennen
    • Buffer Overflow, Viren, polymorphe Viren, Würmer, Trojanische Pferde, Spyware, Ransomware, Adware, Rootkits, Backdoors, Zero-Day-Angriffe/-Schwachstellen, Denial-of-Service-Angriffe (DoS), gängige Angriffsverfahren, Arten von Schwachstellen, Cross-Site Scripting (XSS), SQL Injection, Brute-Force-Angriff, Man-in-the-Middle (MITM) und Man-in-the-Browser (MITB), Social Engineering, Keylogger (Software und Hardware), Logikbomben
  5. 1.5Arten von Sicherung und Wiederherstellung erkennen
    • Vollständig, inkrementell, differenziell

2Betriebssystemsicherheit

  1. 2.1Schutz von Clients und Servern erkennen
    • Trennung von Diensten, Härtung, Patchverwaltung, Verringern der Angriffsfläche, Gruppenrichtlinien (gpupdate und gpresult), sichere dynamische Aktualisierungen des Domain Name System (DNS), Benutzerkontensteuerung (UAC), Client-Betriebssystem und Software aktuell halten, Offlineordner verschlüsseln, Richtlinien für Softwareeinschränkung
  2. 2.2Benutzerauthentifizierung konfigurieren
    • Multifaktor-Authentifizierung, Durchsetzen von Kennwortrichtlinien, Fernzugriff, Verwendung einer zweiten Anmeldung für Verwaltungsaufgaben (Run As, sudo), Erstellen von Domänen- und lokalen Benutzern und Gruppen, Kerberos
  3. 2.3Berechtigungen unter Windows und Linux verwalten
    • Datei- und Ordnerberechtigungen, Freigabeberechtigungen, Vererbung, Verschieben oder Kopieren von Dateien auf demselben oder einem anderen Datenträger, mehrere Gruppen mit unterschiedlichen Berechtigungen, Besitz übernehmen, Delegierung
  4. 2.4Nichtabstreitbarkeit über Überwachungsrichtlinien und Protokolldateien ermöglichen
    • Arten der Überwachung, was überwacht werden kann, Überwachung aktivieren, was für bestimmte Zwecke zu überwachen ist, wo Überwachungsinformationen gespeichert werden, Protokolldateien auswerten
  5. 2.5Kenntnisse über Verschlüsselung nachweisen
    • Datei- und Ordnerverschlüsselung, wie sich Verschlüsselung auf das Verschieben/Kopieren von Dateien und Ordnern auswirkt, Laufwerksverschlüsselung, TPM, sichere Kommunikationsverfahren (E-Mail, SMS, Chat, soziale Medien), Verschlüsselungsverfahren für Virtual Private Network (VPN), öffentlicher Schlüssel/privater Schlüssel, Eigenschaften und Dienste von Zertifikaten, Bitlocker

3Sicherheit von Netzwerkgeräten

  1. 3.1WLAN-Sicherheit umsetzen
    • Arten der WLAN-Sicherheit (Stärke der Verschlüsselung), Service Set Identifiers (SSIDs), MAC-Filterung, Werkskonfiguration (OOBE)
  2. 3.2Die Aufgabe von Netzwerkschutzgeräten erkennen
    • Zweck von Firewalls, Hardware- gegenüber Software-Firewalls, Netzwerk- gegenüber Host-Firewalls, zustandsbehaftete gegenüber zustandsloser Firewall-Prüfung, Sicherheitsgrundlinien, Intrusion Detection System (IDS), Intrusion Prevention System (IPS), Security Information and Event Manager (SIEM), Inhaltsfilterung, Blacklisting/Whitelisting
  3. 3.3Verfahren zur Netzwerkisolierung erkennen
    • Routing, Honeynet, Perimeternetzwerke (DMZ), NAT/PAT, VPN, IPsec, Air-Gap-Netzwerk, DirectAccess, Virtual LAN (VLAN)
  4. 3.4Konzepte der Protokollsicherheit erkennen
    • Tunneling, DNSSEC, Netzwerk-Sniffing, bekannte Ports (FTP, HTTP, HTTPS, DNS, RDP, Telnet, SSH, LDAP, LDAPS, SNMP, SMTP, IMAP, SFTP)

4Sicheres Arbeiten am Rechner

  1. 4.1E-Mail-Schutz umsetzen
    • Antispam, Spoofing, Phishing und Pharming, Client-Schutz, Benutzerschulung
  2. 4.2Browsersicherheit verwalten
    • Browsereinstellungen, Verwaltung des Zwischenspeichers, privates Surfen
  3. 4.3Anti-Malware- und Antivirensoftware installieren und konfigurieren
    • Installieren, deinstallieren, neu installieren und aktualisieren; Bereinigung, Scans planen, Warnmeldungen untersuchen