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Adobe Certified Professional in Product and Experience Design with AI Using Adobe Firefly

Hersteller
Adobe
Prüfungsdauer
50 Minuten
Anzahl der Fragen
40–45 Fragen
Prüfungssprachen
Englisch

Über diese Prüfung

Die Zertifizierungen Adobe Certified Professional, durchgeführt von Certiport, sind die offiziellen, branchenweit anerkannten Nachweise der Kenntnisse auf Anwendungen der Adobe Creative Cloud sowie der Grundlagen für die berufliche Arbeit mit digitalen Medien. Die 50-minütige Prüfung „Product & Experience Design with AI Using Adobe Firefly“ ist auf das Niveau des unten beschriebenen Zielkandidaten (Target Candidate) ausgelegt. Mehr dazu unter certiport.com/adobe und certifiedprofessional.adobe.com.

Zielgruppe

Der Zielkandidat (Target Candidate) ist eine berufstätige Person, ein Studierender oder ein fortgeschrittener Schüler mit etwa 150 Stunden Unterricht und/oder praktischer Erfahrung im Planen, Erstellen, Generieren und Verfeinern von Inhalten mit Adobe Firefly. Wer die Prüfung besteht, kennt die Kernaufgaben des professionellen Einsatzes von Firefly und den Gestaltungsablauf. Er kann anderen Anwendenden die Funktionen von Firefly und anderer generativer KI-Werkzeuge glaubwürdig erläutern und erklären, wie sie einzusetzen sind. Er weiß, wie sich Firefly innerhalb des Adobe-Ökosystems nutzen lässt.

Kompetenzbereiche und Prüfungsziele

1KI-Konzepte und Grundsätze

  1. 1.1Ein gestalterisches Szenario analysieren und die Fähigkeiten verfügbarer KI-Modelle bewerten, um das für das angestrebte Ergebnis am besten geeignete Modell auszuwählen und die Wahl zu begründen.
    • 1.1.aErkennen, dass KI-Modelle unterschiedliche Fähigkeiten, Stärken und Schwächen haben.
      • Zentrale Konzepte: Grenzen von Oberfläche und Engine, Kosten und Guthaben (credits), Fähigkeiten der Modelle
  2. 1.2Die Rolle des Menschen in einem KI-gestützten Erstellungsprozess wahrnehmen.
    • 1.2.aBewerten, ob die Ausgabe zu einer KI-Eingabeaufforderung dem entspricht, was die Kundschaft möchte.
    • 1.2.bDie KI-Ausgabe mit den Projektanforderungen vergleichen.
    • 1.2.cAuf Halluzinationen und Verzerrungen (bias) prüfen.
      • Zentrale Konzepte: Mensch im Regelkreis (Human in the loop)
  3. 1.3Praktiken für den verantwortungsvollen Einsatz generativer KI erkennen.
    • 1.3.aDie Auswirkungen des KI-Einsatzes für eine Aufgabe verstehen.
      • Zentrale Konzepte: Urheberrecht, Ethik, Verzerrungen (bias), Geheimhaltungsvereinbarungen (NDAs), geistiges Eigentum

2Konzepte der Gestaltung

  1. 2.1Den Bedarf der Kundschaft erheben, um die Projektziele zu bestimmen.
    • 2.1.aDen Projektumfang festlegen.
      • Zentrale Konzepte: Überlegungen zum Budget, Zeitplan und Rahmenbedingungen, Projektziele dokumentieren, Anforderungen, zu erledigende Aufgaben (jobs to be done), Wert des Ergebnisses, Scope Creep
    • 2.1.bDie Liefergegenstände klären.
      • Zentrale Konzepte: Markenwahrnehmung (brand sentiment) und Markenpersönlichkeit (brand persona)
  2. 2.2Zielgruppen bestimmen.
    • 2.2.aPersonas auf Grundlage einer Zielgruppenbeschreibung erzeugen.
      • Zentrale Konzepte: KI-erzeugte Avatare
    • 2.2.bEmpathy Mapping und User Journey Mapping bestimmen.
  3. 2.3Gestalterische Entscheidungen auf Grundlage von Recherche treffen.
    • 2.3.aDas Wettbewerbsumfeld analysieren.
    • 2.3.bRecherchemethoden anwenden.
      • Zentrale Konzepte: Daten aus Fokusgruppen, Workshops und Aktivitäten, Befragungen und Tests
  4. 2.4Die Anwendung gestalterischer Grundlagen, des Design Thinking und technischer Konzepte bewerten.
    • 2.4.aDen Einsatz von Gestaltungsprinzipien bewerten.
      • Zentrale Konzepte: Komposition, Farbenlehre, Typografie, visuelle Hierarchie, Weißraum, Einheitlichkeit und Geschlossenheit
    • 2.4.bDen Einsatz des Design-Thinking-Prozesses bewerten.
      • Zentrale Konzepte: Divergenz und Konvergenz, gestalten, Ideen entwickeln, produzieren
    • 2.4.cDen Einsatz technischer Konzepte bewerten.
      • Zentrale Begriffe: Blende, Schwenk, Zoom, Neigung, Kamerawinkel und Einstellungsgrößen
  5. 2.5Beim Gestalten die Standards der Barrierefreiheit einhalten.
    • 2.5.aBewährte Verfahren anwenden, um Standards der Barrierefreiheit in Gestaltungen einzubeziehen.
      • Zentrale Konzepte: Videos untertiteln, ausreichender Farbkontrast, Schriftgrößen, Alternativtexte, Untertitel, Audiodeskription, Textüberlagerungen, Klarheit des Tons, Bewegungsempfindlichkeit und sensorische Auslöser

3Ideenfindung

  1. 3.1Auf Grundlage von Recherche eine Vielzahl von Ideen, Anregungen, Konzepten oder Visualisierungen erkunden.
    • 3.1.aIdeen anhand der Projektvorgaben entwickeln.
      • Zentrale Konzepte: Markenrichtlinien (brand guidelines/book/document), Styleguides
    • 3.1.bWerkzeuge zur Unterstützung der Ideenfindung einsetzen.
      • Zentrale Konzepte: Mood Boards, Stilstudien, Firefly Boards, generative KI, Referenzbilder, Stile, Tonalitäten, Inhalte neu mischen (remixing), gemeinsame Ideenfindung
    • 3.1.cDie Community-Galerie erkunden.
  2. 3.2Ideen mit KI in Entwürfe überführen.
    • 3.2.aKI-Eingabeaufforderungen entwickeln und verfeinern, um Bildmaterial zu erzeugen, das zu den Projektzielen und zum Stil passt.
    • 3.2.bKontext und Referenzen nutzen, um Durchgängigkeit zu wahren.
    • 3.2.cGestaltungsbeispiele erstellen.
      • Zentrale Konzepte: Mockups, Wireframes, Prototypen

4Erstellung und Produktion

  1. 4.1Bilder erzeugen.
    • 4.1.aMit Firefly Bilder erzeugen.
      • Zentrale Funktionen: Text zu Vektor, Eingabeaufforderung zum Bearbeiten, transparente Bilder, generatives Füllen, Text zu Bild, Szene zu Bild, generatives Umfärben, Texteffekte, Vorlage erzeugen, Hintergrund entfernen, Stapelverarbeitung
  2. 4.2Video erzeugen.
    • 4.2.aMit Firefly Video erzeugen.
      • Zentrale Funktionen: Text zu Video, Bild zu Video, Text zu Avatar, Video übersetzen, transparenter Hintergrund, Video bearbeiten
  3. 4.3Ton erzeugen.
    • 4.3.aMit Firefly Ton erzeugen.
      • Zentrale Funktionen: Soundtrack erzeugen, Sprache erzeugen, Audio übersetzen, Text zu Geräuscheffekt, Stimme zu Geräuscheffekten, Sprache verbessern
  4. 4.4Beim Einsatz von KI Einheitlichkeit wahren.
    • 4.4.aKI an bestimmte Kunststile und Tonalitäten anpassen.
    • 4.4.bEigene Modelle verwenden, die auf projektspezifischen Gestaltungsinhalten trainiert sind.
  5. 4.5Die Integrationsfunktionen von Adobe Firefly nutzen, um KI-erzeugtes Bildmaterial in Arbeitsabläufen der Adobe Creative Cloud anzupassen und zu verfeinern.
    • 4.5.aDas Erstellte mit anderen Adobe-Produkten verfeinern.

5Test und Rückmeldung

  1. 5.1Methoden zum Testen von Entwürfen festlegen.
    • 5.1.aDen Einsatz verschiedener Testmethoden verstehen.
      • Zentrale Konzepte: Interaktion am Mockup, Vorab- und Beta-Test, A/B-Test, Prototypen, Konzepttest
  2. 5.2Die Wirksamkeit einer Gestaltung analysieren, zusammenführen und bewerten.
    • 5.2.aRückmeldungen analysieren, um Entwürfe zu bewerten.
      • Zentrale Konzepte: Erfolgskennzahlen, Funktionalität, Verhalten, Daten aus Tests, Rückmeldungen
  3. 5.3In Durchläufen verfeinern und die Arbeit abschließen.
  4. 5.4Beteiligte befragen und Rückmeldungen dokumentieren.
  5. 5.5Die Ergebnisse qualitativer Rückmeldungen von Beteiligten und Kundschaft zu einer Gestaltung auswerten.

6Umsetzung und Auslieferung

  1. 6.1Die endgültigen Gestaltungsinhalte aufbereiten und paketieren.
    • 6.1.aDie Liefergegenstände des Projekts fertigstellen und formatieren.
      • Zentrale Konzepte: Fallstudie zur Dokumentation, Dateiorganisation und Verwaltung des Ablageorts, Dateitypen für unterschiedliche Ausgabearten – Inhalte für soziale Medien, Marketingmaterialien, Präsentationsgrafiken, verlustbehaftet und verlustfrei
  2. 6.2Content Credentials und Adobe Content Authenticity verwenden, um die fertige Arbeit zu signieren.